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Frischherzkreuz (mit Krügerlhaus)

 

Standort: Schubertstraße 84/Hintergasse/Schubertstraße 59
Kulturpunkt Nr. 75
Dieser Kulturpunkt wird bei den Wanderwegen 2 und 5 bis 7 erreicht.

 

Der Name des Kreuzes stammt vom Stifter Paul Frischherz, der aus Trautmannsdorf stammend, 1683 in türkische Gefangenschaft geriet. Er konnte beim nächsten Kriegszug fliehen und wird verarmt in Mattersdorf von einem Fassbindermeister aufgenommen. Er erlernt das Handwerk und heiratet nach dem Ableben seines Meisters die Witwe.

Das Kreuz wird auch Krüglerkreuz genannt, weil der Stifter in diesem neben stehenden Haus, genannt Krüglerhaus, wohnte.

Die einfache toskanische Säule auf einer quadratischen Sockelbasis mit Innschrift auf der Vorderseite und dem Zunftzeichen der Fassbinder auf der Rückseite, trägt auf dem Kapitell einen Gnadenstuhl mit der Darstellung der Dreifaltigkeit. Das Frischherzkreuz wurde 1711 aufgestellt, mehrmals versetzt und saniert, seit 1938 wieder am ursprünglichen Standort, zuletzt 1984 saniert.