Standort: Ried Obere Hirschkreitäcker
Kulturpunkt Nr. 81
Dieser Kulturpunkt wird bei den Wanderwegen 4 und 7 erreicht.
Die ehemalige Auskreitkapelle liegt auf einem Hügel im namensgebenden Ried Hirschkreit an der Gemeindegrenze zu Marz. Sie wird im Jahr 1722 für die 1721 vom Blitz erschlagene Bäuerin Sophia Wagner als einfache Nischenkapelle errichtet. Als Altarbild ist ein mächtiges Holzrelief aus Lindenholz mit der Darstellung des Jüngsten Gerichts, der Holzschnitzer ist unbekannt.
Die Kapelle wird von der Stadtgemeinde Mattersburg 1975 von den Nachfahren des Erbauers Georg Wagner, Sohn der Sophia Wagner, erworben und daraufhin saniert.
Das geschnitzte Holzbild über dem gemauerten Altartisch wurde 1977 durch ein keramisches Mosaikbild der Künstler Anton und Rudolf Götz ersetzt. Das Mosaikbild stellt die Hubertuslegende dar. Die Kapelle wurde am 5. November 1977 als Hubertuskapelle neu eingeweiht und der Mattersburger Jägerschaft gewidmet. Die letzte größere Sanierung erfolgte 1994, das Dach wurde erneuert. Das Original-Holzrelief steht derzeit im Museumsdepot.