Standort: Michael Koch-Straße 56
Kulturpunkt Nr. 56
Dieser Kulturpunkt wird bei den Wanderwegen 2, 4 und 5 erreicht.
Bereits 1941 gab es die ersten Pläne der Stadtverwaltung für die Errichtung eines Gemeindebades, der 2. Weltkrieg verhinderte aber den Bau. Erst 1957 wurde mit dem Bau begonnen und 1963 wurde das heutige Familenbecken provisorisch in Betreib genommen, das Freibad nach der Fertigstellung des 50 Meter-Sportbeckens im Juni 1967 eröffnet. Konstruktionsfehler im Fundament des Sportbekckens führten zu hohen Wasserverlusten und das Becken wurde bereits nach ca. 15 Jahren wieder gesperrrt. Bei der ersten Generalsanierung der Anlage 1985/1986 wurden anstelle des großen Beckens der Kunsteislaufplatz und ein Badrestaurant gebaut und das Familienbecken umgebaut. 2002 erfolgte der Umbau des Kinderbeckens.
1891 errichtete dei Familie Wedekind-Baukal in der Königstraße (heute Michael Koch-Straße 59) neben dem großen Wohnaus auch ein großes Schwimmbecken mit ca. 12 m Länge und ein Badehaus. Das Becken wurde mit fließenden Wasser aus einer Quelle gefüllt und war entsprechend kalt. Bis zum Beginn des 2. Weltkrieges konnte auch die Bevölkerung das Bad nutzen, danach nur mehr die Familie, 1950 wurde das Becken zugeschüttet.
1902 baute auch der Mülller Johann Kadnar im Garten seiner Mühle (siehe Kulturpunkt 78) ein öffentlich zugängliches Bad im Außmaß von 12,5 m mal 6,5 m mit Umkleidekabinen. Das Bad war bis Anfang der 1960er-Jahre in Betrieb.