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Wegbeschreibung Rundgang 7

Waldwanderung

Achtung: Dieser Rundgang ist außerhalb des Ortsgebietes, vor allem im Wald, nicht beschildert und daher ohne Führung nur für Ortskundige zu empfehlen.

 

Treffpunkt: Hauptplatz bei der Dreifaltigkeitssäule
24 Stationen mit 57 Kulturpunkten
Länge ca. 19,2 km

 

Gegenüber der (1) Dreifaltigkeitssäule (oder Pestsäule) steht die erste große Hinweistafel, die uns über die Rundgänge informiert und alle Pläne der Strecken zeigt, die hier ihren Ausgangspunkt haben. Beschrieben sind auch die Kulturpunkte 1 bis 6:

(1) Dreifaltigkeitssäule (Pestsäule), Hauptplatz Mitte
(2) Wohnhaus Richard Berczeller, Hauptplatz 2
(3) MEZ – Gasthaus Steiger - Platzwirtshaus, Hauptplatz 3
(4) Geburtshaus Johann Nepomuk Berger, Hauptplatz 5
(5) Apotheke, Hauptplatz 9
(6) Obere Sparkasse (jetzt BKS), Hauptplatz 11-12

 

Wir verlassen den Hauptplatz bei der Apotheke Richtung Martinsplatz, vorbei an der (9) Platanenallee (Gustav Degen-Gasse neben der Bachdecke), und stehen vor der (53) Polizeiinspektion (Martinsplatz 8) und dem alten (52) Postgebäude (Martinsplatz 7).

 

Wir gehen weiter auf der Bachdecke und entlang der Wulka bis zum kleinen Park in der Schubertstraße. Auf der unteren Seite steht erhöht das (71) Halterkreuz, das älteste Denkmal der Stadt. Gegenüber ist die (72) Kriegerkapelle, dahinter verbirgt sich der (73) Schubert-Gedenkstein.

Weiter in der Schubertstraße erreichen wir nach kurzer Zeit die (77) Bauer-Mühle (Schubertstraße 53) und am Ende dieser Straße beim kleinen Kreisverkehr steht das (75) Frischherzkreuz (mit dem Krüglerhaus, Schubertstraße 59). Etwas abseits in der Hintergasse sehen wir im Garten des Hauses Nr. 70, das Haus der Geschichten, das (76) alte jüdische Denkmal.

 

Weitergehend in der Mühlgasse sehen wir zuerst die (78) Kadnar-Mühle (Mühlgasse 15), gleich danach den (79) Kindergarten Mühlgasse und weiter das kleine (97) Rückhaltebecken am Ende der Mühlgasse.

Wir kommen zum (83) Stücklkreuz und halten uns links bis zur Schnellstraßenunterführung. Danach gleich wieder links entlang der Schnellstraße bis zur Landesstraße nach Forchtenstein, davor können wir am rechten Hügel einen Kastanienhain erkennen, ein (91) Naturdenkmal mit 14 Kastanienbäumen. Etwas weiter queren wir die Landesstraße und folgen den Hinweisschildern zur "Deponie Koch". Wir wandern hier am Hauptweg in den Gemeindewald.

 

Vor dem Betreten des Gemeindewaldes an der Linkskurve sehen wir vor uns neben der Wulka noch eine (99a) Jagdhütte. Weiter im Wald, gleich hinter der Einfahrt in die Koch-Deonie, ist an der linken Seite an einem am Wegrand stehenden Baum die (100) 1. Bildeiche (kleines Holz-Marterl) angebracht.

Wenn wir dem Forstweg weiter folgen, erreichen wir an der Grenze des Gemeindewaldes die (100) 2. Bildeiche (kleines Holz-Marterl), wieder an einem am Wegrand stehenden Baum, diesmal an der rechten Seite angebracht.

Hier kann man auch einen Abstecher nach links machen und das zweite Naturdenkmal, eine (90)  alte Linde, besichtigen.

 

Wir verlassen den Gemeindewald und wandern weiter bergauf im Urbarialwald bis fast an die Landesgrenze zu Niederösterreich, aber noch immer im Gemeindegebiet Mattersburg. Hier steht an einer Weggabelung die (99) Koch-Kapelle und ein kurzes Stück zurück und nach rechts abgebogen, versteckt sich im Wald an einer kleinen Lichtung die (98) Alberthütte.

 

Nun wandern wir wieder bergab, zuerst durch Winter- und Sommergstetten (zwei Riedbezeichnungen im Wald), können kurz nach rechts abbiegen und bereits im Gemeindegebiet Marz den "Narren" besuchten.

Wieder zurück auf dem Forstweg, gehen wir bergab links vorbei am Reisnerkogel und weiter durch die sogenannte Schladen bis zum Waldrand bei der Schnellstraße S31. Wir gehen durch die Unterführung, danach scharf rechts, kurz entlang der Schnellstraße und erreichen an einer kleinen Anhöhe die (81) Hubertuskapelle (Auskreitkapelle).

Weiter entlang der Hottergrenze zu Marz bis zur alten Marzerstraße, dann links bis zur (80) Rinselkapelle (Rinselgraben) - unserem nächsten Ziel. Alternativ kann man auch an der Kuppe nach der Hubertuskapelle zurück Richtung Ortsgebiet und entlang des Rinselgrabens beim Aussiedlerhof Aufner vorbei, bis zur Rinselkapelle gelangen.

 

Der Straße folgend, vorbei am (37) neuen Stadtfriedhof mit der Aufbahrungshalle und dem (36) Soldatenfriedhof sehen wir schon die (35) Berger-Kapelle (Johann Nepomuk Berger-Straße 22) und etwas weiter stehen vor dem (34) ehemaligen Katholischen Priesterseminar, vis à vis stand das ehemalige katholische Schülerheim (Johann Nepomuk Berger-Straße 20 und 7).

 

Nun betreten wir den (32) Alten Stadtfriedhof mit dem Totenhaus. Gleich neben dem Süd-Eingang steht auch die (33) Roma-Gedenkstätte. Wir queren den Friedhof und wenden uns zur (28) Stadtpfarrkirche. Im Innenhof der Stadtpfarrkirche sehen wir die Kulturpunkte 28 bis 31:

(28) Katholische Stadtpfarrkirche zum Hl. Martin,
(29) Mariensäule, linke Seite des Stiegenaufgang zum Haupteingang
(30) Annasäule, rechte Seite des Stiegenaufgang zum Haupteingang
(31) Kirchenfriedhof, entlang der Innenseite der Mauer.

 

Wir verlassen den Innenhof beim gegenüberliegenden Ausgang und betreten die (25) Kirchenstiegen. Im oberen Drittel der Stiege halten wir und betrachten mehrere Kulturpunkte:

(23) Katholische Pfarrhöfe (alter und neuer), Bahnstraße 8 und Hochstraße 2
(24) Bundesgymnasium (und BRG), Hochstraße 1
(26) Sebastianisäule, Kirchenstiege

(27) Altes Schulhaus, Kirchenstiege/Kirchengasse.

 

Unten angelangt halten wir uns in der Bahnstraße nach links und gehen am (22) Geburtshaus des Botanikers Paul Kitaibel (Bahnstraße 7), an der (21) Unteren Sparkasse (Bahnstraße 5) und am (20) Haus Schön (Bahnstraße 2) vorbei  zum Brunnenplatz.

Am Brunnenplatz stehen wir vor dem (16) neuen jüdischen Denkmal, das am Standtort der (17) Synagoge und der Talmudschule der ehemaligen jüdischen Gemeinde errichtet wurde.

Wir können weiters in das Zentrum dieser Gemeinde, in die (18) Judengasse blicken und den für den Platz namensgebenden (19) Kedl-Brunnen betrachten.

 

Wir gehen weiter in die Gustav Degen-Gasse und spazieren am ältesten erhaltenen (15) Judenhaus, dem Haus Deutsch (Gustav Degen-Gasse 25) und am (14) Haus Brandl (Gustav Degen-Gasse 17) vorbei bis zum Veranstaltungsplatz. Beschrieben sind die Kulturpunkte 7 bis 13:

(7) Altes Rathaus, Hauptplatz 14
(8) Gedenkplatte Stadterneuerung, Platzmitte
(9) Platanenallee, Gustav Degen-Gasse neben der Bachdecke
(10) Haus Obradovits (u.a. ehemalige Gemeindekanzlei), Gustav Degen-Gasse 9
(11) Bezirksgericht (vermutet Alte Burg), Gustav Degen-Gasse 13
(12) Volksschule, Schulgasse 2
(13) ehemaliges Bankgebäude, Gustav Degen-Gasse 15

 

Wir verlassen den Veranstaltungsplatzplatz westwärts Richtung Hauptplatz und haben unser Ziel erreicht.