Treffpunkt: Hauptplatz bei der Dreifaltigkeitssäule
29 Stationen mit 74 Kulturpunkten
Länge: ca. 6,1 km
Gegenüber der (1) Dreifaltigkeitssäule (oder Pestsäule) steht die erste große Hinweistafel, die uns über die Rundgänge informiert und alle Pläne der Strecken zeigt, die hier ihren Ausgangspunkt haben. Beschrieben sind auch die Kulturpunkte 1 bis 6:
(1) Dreifaltigkeitssäule (Pestsäule), Hauptplatz Mitte
(2) Wohnhaus Richard Berczeller, Hauptplatz 2
(3) Gasthaus Steiger, Platzwirtshaus, Hauptplatz 3
(4) Geburtshaus Johann Nepomuk Berger, Hauptplatz 5
(5) Apotheke, Hauptplatz 9
(6) Obere Sparkasse (jetzt BKS), Hauptplatz 11-12
Wir verlassen den Hauptplatz ostwärts Richtung Gustav Degen-Gasse und finden am Veranstaltungsplatz die nächste Hinweistafel neben der letzten großen Platane. Beschrieben sind die Kulturpunkte 7 bis 13:
(7) Altes Rathaus, Hauptpalatz 14
(8) Gedenkplatte Stadterneuerung, Platzmitte
(9) Platanenallee, Gustav Degen-Gasse neben der Bachdecke
(10) Haus Obradovits (u.a. ehemalige Gemeindekanzlei), Gustav Degen-Gasse 9
(11) Bezirksgericht (vermutete Alte Burg), Gustav Degen-Gasse 13
(12) Volksschule, Schulgasse 2
(13) Ehemaliges Bankgebäude, Gustav Degen-Gasse 15
Wir gehen weiter zum Brunnenplatz und spazieren vorbei am (14) Haus Brandl (Gustav Degen-Gasse 17) und am ältesten erhaltenen Judenhaus, (15) Haus Deutsch (Gustav Degen-Gasse 25), vorbei.
Am Brunnenplatz stehen wir vor dem (16) neuen jüdischen Denkmal, das am Standtort der (17) Synagoge und der Talmudschule der ehemaligen jüdischen Gemeinde errichtet wurde.
Wir können weiters in das Zentrum dieser Gemeinde, in die (18) Judengasse blicken und den für den Platz namensgebenden (19) Kedl-Brunnen betrachten.
Wir queren den Brunnenplatz Richtung Bahnstraße und gelangen an der rechten Seite vorbei am (20) Haus Schön (Bahnstraße 2) und an der linken Seite vorbei an der (21) Unteren Sparkasse (Bahnstraße 3) und dem (22) Geburtshaus des Botanikers Paul Kitaibel (Bahnstraße 7) zu den (25) Kirchenstiegen. Im oberen Drittel der Stiege halten wir und betrachten die Kulturpunkte:
(23) Katholische Pfarrhöfe (alter und neuer), Bahnstraße 8 und Hochstraße 2
(24) Bundesgymnasium (und BRG), Hochstraße 1
(26) Sebastianisäule, Kirchenstiege
(27) Altes Schulhaus, Kirchenstiege/Kirchengasse
Nach ein paar weiteren Stiegen erreichen wir den Innenhof der Stadtpfarrkirche, hier sehen wir die Kulturpunkte:
(28) Katholische Stadtpfarrkirche zum Heiligen Martin
(29) Mariensäule, linke Seite des Stiegenaufgang zum Haupteingang
(30) Annasäule, rechte Seite des Stiegenaufgang zum Haupteingang
(31) Kirchenfriedhof, entlang der Innenseite der Mauer
Wir verlassen den Kirchen-Innenhof auf der anderen Seite, halten uns rechts und queren den (32) Alten Stadtfriedhof mit dem Totenhaus. Gleich neben dem Süd-Eingang steht auch die (33) Roma-Gedenkstätte. Vor dem Friedhof wenden wir uns wieder rechts und stehen vor dem (34) ehemaligen Katholischen Priesterseminar, vis à vis stand das ehemalige katholische Schülerheim (Johann Nepomuk Berger-Straße 20 und 7).
Die Straße folgend sehen wir schon die (35) Johann Nepomuk Berger-Kapelle (Johann Nepomuk Berger-Straße 22) und etwas weiter den (36) Soldatenfriedhof und den (37) neuen Stadtfriedhof mit der Aufbahrungshalle. Wir marschieren durch die Semmelweisgasse zum Dr. Karl Renner-Platz, durch die Mozartgasse und den Köpplweg bis zur Bahnstraße und sehen linker Hand das Gebäude der (38) ehemaligen Gewerblichen Berufsschule (Bahnstraße 43).
Wir halten uns aber rechts und erreichen den (59) Bahnhof. Nach der Querung der Eisenbahnlinie spazieren wir zur (58) Skulptur "Nimm dir Zeit" und zwischen dem (57) Kulturzentrum (Wulkalände 1) und der (54) Mittelschule mit Sporthalle und Sonderschule (Wulkalände 2) hindurch bis zum (55) Pappelstadion, rechts davon sehen wir auch das (56) Schwimmbad und den Eislaufplatz. Wir gehen aber ein paar Schritte bis zum Wahrzeichen der Stadt, dem (42) Eisenbahnviadukt.
Am anderen Ende des Viadukts queren wir die Michael Koch-Straße und erreichen über die Straße Am Bahndamm die Hirtengasse, wo an der Eisenbahnkreuzung das (61) Setzkreuz steht. Die Feldgasse gehen wir bergab bis zur (41) Eduard Sieber-Schule (Michael Koch-Straße 44) und in der Wedekindgasse bis zum (39) Jüdischen Friedhof. Schräg gegenüber in der Kitaibelgasse steht das (40) Haus der Musik, das ehemalige Elektrizitätswerk der Stadt.
Wir gehen aber ein paar Schritte zurück und erreichen entlang der Wulka den (43) Europapark mit seinem Denkmal, daneben seht das (44) Anton Wessely-Denkmal.
Wir verlassen den Park an der Michael Koch-Straße, rechts von uns stand die ehemalige (45) jüdische Volksschule (Michael Koch-Straße 34-36), links das vorspringende Objekt war das (46) Haus des Baumeisters Fleck, bzw. Bierdepot (Michael Koch-Straße 24), schräg vis à vis steht das älteste erhaltene Haus der Judengemeinde, die (48) Druckerei Kohn (Michael Koch-Straße 41, heute Café Savio). Am Ende der Judengasse stand an der linken Seite die (47) ehemalige Hofmühle (Michael Koch-Straße 20a) und rechts bei der kleinen Grünfläche steht die (49) Kedl-Skulptur "Mutter mit Kind".
Wir bleiben in der Michael Koch-Straße, spazieren am (50) Jubiläumspark und dem (51) Haus Seedoch (Michael Koch-Straße 7) vorbei und erreichen den Martinsplatz. An der Ecke steht das (52) alte Postgebäude (Martinsplatz 7), nach dem Kreisverkehr befand sich der (70) Bruderhof (Ausfahrt Wienerstraße).
In die Wienerstraße einbiegend, gehen wir bis zur Hirtengasse und sehen hinter einer kleinen Grünfläche die (64) alte Bezirkshauptmannschaft, das ehemalige Stuhlrichteramt (Angergasse 1), in der Grünfläche davor steht ein (65) alter Grenzstein (Mattersdorf 1850). Seitlich beim Haus Hirtengasse 1 steht erhöht das (63) Poschkreuz und auf der anderen Seite der Wienerstraße stand das (66) alte Feuerwehrhaus (Wienerstraße 13).
Wir wandern die Hintergasse entlang bis zum Haus Nr. 70, das Haus der Geschichten, und entdecken im Garten das (76) alte jüdische Denkmal. Beim anschließenden Kreisverkehr steht das (75) Frischherzkreuz mit dem Krüglerhaus (Schubertstraße 59). Die Mühlgasse hineinblickend erkennen wir den Silo der (78) Kadnar-Mühle (Mühlgasse 15). Wir wenden uns aber nach links in die Schubertstraße und erreichen die (77) Bauer-Mühle (Schubertstraße 53). Nach einem kleinen Abstecher zur Hauptstraße auf der anderen Seite der Wulka finden wir im Friedenspark das (74) Faschismusmahnmal.
Wir gehen entlang der Wulka zurück zur Schubertstraße, queren den Bach und halten bei der (72) Kriegerkapelle. Dahinter verbirgt sich der (73) Schubert-Gedenkstein. Am anderen Ende des kleinen Parks steht erhöht das (71) Halterkreuz, das älteste Denkmal der Stadt.
Entlang der Wulka und der Bachdecke erreichen wir den Martinsplatz mit dem (53) Polizeigebäude (Martinsplatz 8), danach den Hauptplatz und somit das Ende unserer Runde.