Treffpunkt: Hauptplatz bei der Dreifaltigkeitssäule
33 Stationen mit 76 Kulturpunkten
Länge: ca. 12,2 km
Gegenüber der (1) Dreifaltigkeitssäule (oder Pestsäule) steht die erste große Hinweistafel, die uns über die Rundgänge informiert und alle Pläne der Strecken zeigt, die hier ihren Ausgangspunkt haben. Beschrieben sind auch die Kulturpunkte 1 bis 6:
(1) Dreifaltigkeitssäule (Pestsäule), Hauptplatz Mitte
(2) Wohnhaus Richard Berczeller, Hauptplatz 2
(3) Gasthaus Steiger, Platzwirtshaus, Hauptplatz 3
(4) Geburtshaus Johann Nepomuk Berger, Hauptplatz 5
(5) Apotheke, Hauptplatz 9
(6) Obere Sparkasse (jetzt BKS), Hauptplatz 11-12
Wir verlassen den Hauptplatz ostwärts Richtung Gustav Degen-Gasse und finden am Veranstaltungsplatz die nächste Hinweistafel neben der letzten großen Platane. Beschrieben sind die Kulturpunkte 7 bis 13:
(7) Altes Rathaus, Hauptpalatz 14
(8) Gedenkplatte Stadterneuerung, Platzmitte
(9) Platanenallee, Gustav Degen-Gasse neben der Bachdecke
(10) Haus Obradovits (u.a. ehemalige Gemeindekanzlei), Gustav Degen-Gasse 9
(11) Bezirksgericht (vermutete Alte Burg), Gustav Degen-Gasse 13
(12) Volksschule, Schulgasse 2
(13) Ehemaliges Bankgebäude, Gustav Degen-Gasse 15
Wir gehen weiter zum Brunnenplatz und spazieren vorbei am (14) Haus Brandl (Gustav Degen-Gasse 17) und am ältesten erhaltenen Judenhaus, (15) Haus Deutsch (Gustav Degen-Gasse 25), vorbei.
Am Brunnenplatz stehen wir vor dem (16) neuen jüdischen Denkmal, das am Standtort der (17) Synagoge und der Talmudschule der ehemaligen jüdischen Gemeinde errichtet wurde.
Wir können weiters in das Zentrum dieser Gemeinde, in die (18) Judengasse blicken und den für den Platz namensgebenden (19) Kedl-Brunnen betrachten.
Wir queren den Brunnenplatz Richtung Bahnstraße und gelangen an der rechten Seite vorbei am (20) Haus Schön (Bahnstraße 2) und an der linken Seite vorbei an der (21) Unteren Sparkasse (Bahnstraße 3) und dem (22) Geburtshaus des Botanikers Paul Kitaibel (Bahnstraße 7) zu den (25) Kirchenstiegen. Im oberen Drittel der Stiege halten wir und betrachten die Kulturpunkte:
(23) Katholische Pfarrhöfe (alter und neuer), Bahnstraße 8 und Hochstraße 2
(24) Bundesgymnasium (und BRG), Hochstraße 1
(26) Sebastianisäule, Kirchenstiege
(27) Altes Schulhaus, Kirchenstiege/Kirchengasse
Nach ein paar weiteren Stiegen erreichen wir den Innenhof der Stadtpfarrkirche, hier sehen wir die Kulturpunkte:
(28) Katholische Stadtpfarrkirche zum Heiligen Martin
(29) Mariensäule, linke Seite des Stiegenaufgang zum Haupteingang
(30) Annasäule, rechte Seite des Stiegenaufgang zum Haupteingang
(31) Kirchenfriedhof, entlang der Innenseite der Mauer
Wir verlassen den Kirchen-Innenhof auf der anderen Seite, halten uns rechts und queren den (32) Alten Stadtfriedhof mit dem Totenhaus. Gleich neben dem Süd-Eingang steht auch die (33) Roma-Gedenkstätte. Vor dem Friedhof wenden wir uns wieder rechts und stehen vor dem (34) ehemaligen Katholischen Priesterseminar, vis à vis stand das ehemalige katholische Schülerheim (Johann Nepomuk Berger-Straße 20 und 7).
Die Straße folgend sehen wir schon die (35) Johann Nepomuk Berger-Kapelle (Johann Nepomuk Berger-Straße 22) und etwas weiter den (36) Soldatenfriedhof und den (37) neuen Stadtfriedhof mit der Aufbahrungshalle. Wir marschieren durch die Semmelweisgasse zum Dr. Karl Renner-Platz, durch die Mozartgasse und den Köpplweg bis zur Bahnstraße und sehen linker Hand das Gebäude der (38) ehemaligen Gewerblichen Berufsschule (Bahnstraße 43).
Wir halten uns aber rechts und erreichen den (59) Bahnhof. Zurückgehend durch die Kitaibelgasse, vorbei am (40) Haus der Musik, stehen wir vor dem (39) Jüdischen Friedhof. Wir gehen vor zur Wulka, sehen die (41) Eduard Sieber-Schule (Michael Koch-Straße 44) und wenden uns dem Wahrzeichen der Stadt, dem (42) Eisenbahnviadukt zu.
Vorbei am (55) Pappelstadion sehen wir rechts oben das (57) Kulturzentrum (Wulkalände 1) und die (54) Mittelschule mit Sporthalle und Sonderschule (Wulkalände 2), in weitere Folge erreichen wir das (56) Schwimmbad und den Eislaufplatz.
Bevor wir entlang der Wulka nach Walbersdorf wandern, sehen wir hinter dem Tennisplatz ein paar Häuser, hier stand die (117) ehemalige Resch-Mühle bzw. Paumgartmühle (Walbersdorf Hauptstraße 2a).
Unter der Straßenbrücke durch erreichen wir in Walbersdorf zuerst den (116) Katholischen Pfarrhof Walbersdorf (Walbersdorf Hauptstraße 18). Daneben stand die ehemalige (115) Obere Roidl-Mühle. Der Standort war im Garten des heutigen Hauses Walbersdorf Hauptstraße 20. Entlang der Walbersdorfer Hauptstraße, vorbei am (114) alten Feuerwehrhaus (Walbersdorf Hauptstraße 26) und dem (104) Evangelischen Bethaus bzw. der ehemalige Evangelischen Schule (Walbersdorf Hauptstraße 49) erreichen wir den Vorplatz der Kirche.
Auf der Grünfläche vis à vis der (101) Kirche steht die Hinweistafel, die uns auch über den Rundgang 3 informiert und einen Streckenplan zeigt. Beschrieben sind auch die weiteren Kulturpunkte:
(101) Katholische Pfarrkirche zum Heiligen Leonhard, Walbersdorf Ortszentrum
(102) Ehemalige Katholische Schule (heute Alte Schule), Walbersdorf Hauptstraße 61
(103) Ehemaliges Gemeindegasthaus (Gasthaus Budschedl), Walbersdorf Hauptstraße 59
(105) Lutherdenkmal, Walbersdorf Berggasse (Grünfläche vis à vis der Kirche)
(106) Kriegerdenkmal, Walbersdorf Berggasse (Grünfläche vis à vis der Kirche)
(107) Evangelischer Glockenturm, Walbersdorf Berggasse (Grünfläche vis à vis der Kirche)
Wir spazieren in der Berggasse Richtung Kogel und queren die Wulka. Auf der rechten Seite sehen wir die Einfahrt mit dem (108) Herrschaftsgebäude der ehemaligen Ziegelei Prost (Walbersdorf Berggasse 2). Am Ende der Berggasse bei der Weggabelung Radweg nach Pöttelsdorf und Kogel steht die (109) Dreifaltigkeitssäule. Wir blicken Richtung Ortsmitte und sehen an der Wulka die (110) Dorfmeister-Mühle bzw. ehemalige Untere Roidl-Mühle (Walbersdorf Feldgasse 20).
Nach einem kurzen Fußmarsch auf den Marzer Kogel und nahe der Gemeindegrenze wieder bergab, überblicken wir das neugebaute (111) Hochwasser-Rückhaltebecken Walbersdorf (Marzerbach bei der Heroldmühle, Gemeindegebiet Marz). Entlang der Betonmauer der Firma Koch-Beton erreichen wir den Radweg an der Marzerstraße und überblicken das Gelände der (112) ehemaligen Ziegelei Hartig-Rottermann.
Durch das Gewerbegebiet Walbersdorf Am Anger wandern wir zur Bundesstraße, wenden uns nach links und gehen unter der Eisenbahnbrücke durch. Wir stehen vor dem Kreisverkehr, in dessen Mitte eine Nachbildung des (92) Eifelturms, gebaut von Schülern der Berufsschule, steht. Entlang der Bundesstraße B50 geht es weiter Richtung Marz. Bei der nächsten Kreuzung biegen wir nach rechts in die alte Marzerstraße und erreichen die (80) Rinselkapelle (beim Rinselgraben). Entlang des kleinen Wasserlaufes gehen wir Richtung Rosalia bis zum nächsten Güterweg, biegen zuerst links ab bis zum Kamm und wenden uns nach rechts entlang der Gemeindegrenze bis zur (81) Hubertuskapelle (Auskreitkapelle).
Ortskundige können durch die Riede Hirschkreitäcker und Hirschkreit bis zur Verlängerung der Pannholzgasse weitergehen und das kleine (89) Eiserne Kreuz (Sieber-Kreuz) besichtigen. Weniger Ortskundige gehen den Güterweg entlang bis zur Querung der Landesstraße und weiter zum (96) Rückhaltebecken Mattersburg (Forchtenauerstraße).
Nun spazieren wir entlang der Wulka bis ins Ortsinnere und erreichen die (77) Bauer-Mühle (Schubertstraße 53). Nach einem kleinen Abstecher zur Hauptstraße finden wir im Friedenspark das (74) Faschismusmahnmal.
Wir gehen entlang der Wulka zurück zur Schubertstraße, queren den Bach und halten bei der (72) Kriegerkapelle. Dahinter verbirgt sich der (73) Schubert-Gedenkstein. Am anderen Ende des kleinen Parks steht erhöht das (71) Halterkreuz, das älteste Denkmal der Stadt.
Entlang der Wulka und der Bachdecke erreichen wir den Martinsplatz. Linker Hand steht das (52) alte Postgebäude (Martinsplatz 7) und anschließend die (53) Polizeiinspektion (Martinsplatz 8).
An der (5) Apotheke vorbei erreichen wir wieder den Hauptplatz und das Ende unserer Runde.